Hausmittel gegen Sonnenbrand

Hausmittel gegen Sonnenbrand

Die besten Hausmittel gegen Sonnenbrand, die Sonne scheint, die Temperaturen klettern immer weiter nach oben und der Badesee oder das Freibad lockt. Sommerzeit ist Outdoorzeit und gleichzeitig auch Sonnenbrandzeit. Ein kurzes Nickerchen in der Sonne, ein langer Spaziergang in T-Shirt und kurzer Hose oder eine längere Schwimmeinheit im Freibad. Am Abend kommt es dann nicht selten vor, dass die Haut unangenehm spannt, gerötet ist und brennt. Dies sind die ersten Anzeichen für Verbrennungen der Haut. Um die unangenehmen Begleiterscheinungen zu lindern und was man tun kann, dass erst gar kein Sonnenbrand entsteht, kann im nachfolgenden Artikel nachgelesen werden.

Was versteht man unter einem Sonnenbrand?

Bei einem Sonnenbrand handelt es sich um Verbrennungen der Haut, deren Auslöser UV-Strahlungen sind. Die betroffenen Stellen beginnen zu jucken, brennen und werden rot. Leichte Verbrennungen dauern circa 7 Tage, bis sie verheilt sind. Bei schwerwiegenderen Verbrennungen, 2. oder auch 3. Grades, dauert es mehrere Wochen, bis die Haut sich erholt hat.

Wie kann man einem Sonnenbrand vorbeugen?

Bereits bevor man sich in die Sonne begibt, muss für ausreichend Schutz gesorgt werden. Alle Körperstellen, die nicht mit Kleidung bedeckt sind, müssen mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Leichte Kopfbedeckungen schützen vor einem Sonnenstich und sollten immer getragen werden. Es ist ratsam, sich so oft und lang wie möglich im Schatten aufzuhalten und die Mittagssonne zu meiden.

Welche Hausmittel helfen bei einem Sonnenbrand?

Aloe-Vera

In jedem Haushalt sollte eine Aloe-Vera Pflanze stehen. Hier muss ein Stück des Blattes abgeschnitten, halbiert und die austretende Flüssigkeit auf den verbrannten Stellen verrieben werden. Aloe Vera spendet eine hohe Feuchtigkeit und versorgt die Haut mit über 200 Vitaminen, sodass sich die geschädigte Haut schneller regenerieren kann. Alternativ gibt es in Apotheken auch Aloe-Vera Gel.

Kokosöl

Kokosöl eignet sich auch sehr gut für die Versorgung eines Sonnenbrandes. Es ist reich an Vitamin E, enthält viele Nährstoffe und wirkt entzündungshemmend. Weiterhin kühlt das Öl die Haut, wodurch die Schmerzen gelindert werden.

Apfelessig (Bio-Qualität)

Essigsäuren sind bekannt dafür, dass sie Entzündungen lindern und desinfizierend wirken. Auch der Juckreiz wird durch das Essig erträglicher. Sollten sich allerdings Blasen gebildet haben, die sich bereits geöffnet haben, darf Apfelessig nicht mehr verwendet werden. Auch unverdünnt sollte das Mittel nicht auf die Haut aufgetragen werden. Am besten ist ein Mischverhältnis von 50% Wasser auf 50% Essig.

Kühler Quark und Joghurt

Frischer Quark oder Joghurt aus dem Kühlschrank ist angenehm kühl und beruhigt die Haut. Hierfür muss der Quark oder der Joghurt fingerdick auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und mit einem Tuch aus Leinen abgedeckt werden. Wenn der Quark seine kühlende Wirkung verliert, wird einfach eine neue Schicht aufgetragen. Quark eignet sich allerdings etwas besser als Joghurt, da er dickflüssiger ist und besser auf der Haut haften bleibt.

Feuchte, kühle Tücher

Am besten eignen sich Baumwolltücher. Diese müssen in kaltes Leitungswasser gelegt und anschließend auf den verbrannten Hautstellen platziert werden. Sind die Verbrennungen großflächiger und befinden sich am Oberkörper, eignet es sich auch sehr gut, wenn ein nasses T-Shirt getragen wird. Durch die Feuchtigkeit und die Kühlung wird der Prozess der Entzündung unterbrochen. Wichtig ist es, auf eine gute Qualität des Wasser zu achten, damit keine Infektionen entstehen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte das Wasser vorher abgekocht werden.

Schwarzer Tee

Für dieses Hausmittel müssen zwei Teebeutel aufgegossen werden. Sobald die Beutel abgekühlt sind, müssen sie auf die verbrannten Hautstellen gelegt werden. Schwarzer Tee enthält Gerbstoffe, die entzündungshemmend wirken und die Beschwerden lindern.

Viel trinken

Bei einem Sonnenbrand ist es wichtig, viel zu trinken, damit der Körper rehydriert. Am besten geeignet ist Wasser oder ungesüßter Tee. Die Entzündung wird dadurch zwar nicht gelindert, aber da der Körper bei Verbrennungen einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hat, wird dieser damit gedeckt.

Gurkenstücke

Hierfür muss man eine gekühlte Gurke in Scheiben schneiden und diese auf den verbrannten Hautstellen verteilen. Die Haut wird dadurch nicht nur gekühlt sondern auch mit Feuchtigkeit versorgt und beruhigt sich.

Gurkenpaste

Für die Gurkenpaste benötigt man eine Gurke, die geschält und anschließend in Stücke geschnitten wird. Zusammen mit 250 g Quark, werden die Gurkenstücke mit einem Mixstab püriert und für kurze Zeit in den Kühlschrank gestellt. Danach wird die Creme auf den beanspruchten Hautstellen verstrichen. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt und der kühlenden Wirkung, sollte das Spannungsgefühl schnell nachlassen.

Brennnessel-Blätter

Für dieses Hausmittel werden zwei Hände voll Brennnessel-Blätter benötigt. Für das Zupfen sollte man Handschuhe tragen. Anschließend müssen die Blätter mit heißem Wasser übergossen werden. Wenn sich die Blätter abgekühlt haben, muss ein Baumwolltuch damit getränkt und auf die Hautstellen gelegt werden. Wer keine Brennnessel-Blätter sammeln möchte, kann auch Kamillenblüten verwenden, da sie dieselbe entzündungshemmende Wirkung haben.

Buttermilch

Bei großflächigen Verbrennungen kann ein Buttermilch-Bad sehr effektiv sein. Ein großer Becher Buttermilch wird hierfür in circa 37° warmes Badewasser gegeben. Anschließend sollte der Körper etwa 15 Minuten darin gebadet werden. Nach dem Bad ist es wichtig, dass die Haut nicht abgetrocknet wird, damit die Buttermilch in die Haut einziehen kann, da sie entzündungshemmend wirkt und die Haut vor dem Austrocknen schützt. Weiterhin ist sie sehr durchblutungsfördernd.

Stärkemehlbrei

Ein weiteres, sehr hilfreiches Hausmittel, ist ein Gemisch aus Stärke und Wasser. Hier muss etwas Stärkemehl mit Mineralwasser (still) zu einer dünn flüssigen Masse verrührt werden. Sollte der Brei zu dickflüssig sein, muss noch etwas Wasser untergemischt werden. Nachdem der Brei auf den betroffenen Hautstellen verstrichen wurde, muss er 15 Minuten einwirken und anschließend mit mäßig warmen Wasser abgewaschen werden. Die Mischung der Stärke und des Wasser verursacht eine kühlende Wirkung auf der Haut und hilft dabei, die Schmerzen und das Jucken zu lindern.

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