Der Knoblauch

Der Knoblauch gehört zu den Allium-Gewächsen. Er wird meist einjährig gezogen, obwohl er ein mehrjähriges Gemüse ist. Seine Haupterntezeit liegt im Hochsommer und Herbst. Allerdings ist er im Handel das ganze Jahr über erhältlich.

Der Anbau vom Knoblauch

Knoblauch wird vor allem in China, Indien und Südkorea gezüchtet. Ein Anbau im europäischen, eigenen Garten ist jedoch auch recht problemlos möglich. Ein guter Zeitpunkt zum Beginnen ist im Herbst oder im Frühjahr. Die Steckzwiebeln werden in einem Abstand von etwa 10 cm für 2 bis 3 cm tief in den Boden gesteckt. Dieser sollte locker und nicht zu nass sein. Zwischen den Reihen dürfen wiederum ruhig 25 cm Platz liegen. Als Standort eignet sich ein Beet in sonniger Lage. Gerne darf der Knoblauch auch in Mischkultur angebaut werden. Mit Erdbeeren zusammen beugt er gegen Grauschimmel vor. Salate kann er vor Pilzerkrankungen schützen und Möhren sind vor der Möhrenfliege gesichert. Andere Zwiebelgewächse oder Hülsenfrüchte sind ihm hingegen ungeeignete Nachbarn. Zusammen verlangsamen sie nämlich gegenseitig ihr Wachstum.

Mit Stickstoff düngen

Positiv wirkt es sich hingegen aus, wenn der Knoblauch hin und wieder mit Stickstoff gedüngt wird. Denn hiermit nimmt der Ertrag deutlich zu. Damit das Aroma möglichst intensiv bleibt und die Haltbarkeit länger anhält, sollte die Düngung jedoch nur in geringen Maßen ausfallen. Genauso verhält es sich mit dem Gießen. Bei starker Trockenheit ist eine Wässerung notwendig. Ein zu nasser Boden ist jedoch ebenso schadend. Damit die Knoblauchpflanze ordentlich gedeihen kann, ist außerdem ein regelmäßiges Jäten des Unkrautes nicht auszulassen. Gleichermaßen sollte die Gemüsepflanze ab und zu nach Schädlingen und Krankheiten untersucht werden.

Von beiden ist Knoblauch nur selten betroffen. Dennoch kann es zu Fäulnis kommen. Die Ursache ist ein zu nasser Boden durch zu viel Gießen oder einer sehr feuchten Witterung. Auch muss mit Pilzerkrankungen, etwa Knoblauchrost, gerechnet werden. In allen Fällen sollten diese Pflanzen nicht zu einer weiteren Züchtung genutzt und für das kommende Jahr ein neuer Standort gewählt werden.

Sobald der Knoblauch im Kommen ist, bildet jede Pflanze aus ihrer Mitte heraus einen langen Stiel mit einem Blüten ähnlichen Gebilde. Hieraus wächst keine Blüte, sondern weitere Brutzwiebeln. Wer hiermit weiter anbauen möchte, steckt sie in die Erde. Nach einem Jahr sind sie zu einem zwiebelartigen Rundling herangewachsen. Nach weiteren 12 Monaten sind aus ihnen Knoblauchzwiebeln entstanden.

Knoblauch ernten und lagern

Knoblauch ist erntereif, sobald der Lauch sich gelblich gefärbt hat. Dies ist etwas im Juli bis August. Bei der Ernte werden die Knoblauchzehen vorsichtig aus der Erde gezogen. Anschließend ist es ratsam, die Zwiebeln etwas im Freien trocken werden zu lassen. Folgend können sie durch der Lauch zu Zöpfen zusammengebunden werden. Anderenfalls ist es auch möglich, ihn in luftdurchlässigen Stiegen in einem dunklen Raum zu lagern. Der Kühlschrank ist als Lagerort dagegen eher ungeeignet, da der Knoblauch dort sein Aroma leicht verliert.

Was beinhaltet der Knoblauch?

Schon lange ist bekannt, dass der Knoblauch viele gesundheitsfördernde Wirkungen hervorruft. Er soll sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und senkt den Blutdruck. Ebenso hilft er bei einem erhöhten Cholesterinspiegel. Seine Schwefelverbindung Allicin verleiht dem Knoblauch eine antibakterielle Wirkungsweise. Damit wird er gegen Pilzerkrankungen eingesetzt. Ein schwaches Immunsystem beugt er des Weiteren durch seine Vitamine wie Vitamin A, B1, B3, B5, B6, C, E und H vor. Anhand dieser Wirkungen ist ersichtlich, dass Knoblauch im medizinischen Bereich angewendet wird. Seine Verwendung erlangt er jedoch auch in der Küche. Dort kann er als Knoblauchbutter aufs Brot geschmiert werden. Zudem würzt er frisch oder als Knoblauchöl verarbeitet das ein oder andere Gemüsegericht, wie etwa Salat.

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